1 Jahr für die Gemeinde

Seit dem Sommer mache ich in meiner Ortsgemeinde ein „Freiwilliges Soziales Jahr“. In diesem Jahr darf ich eine Menge sehen und erfahren, sowohl was den Gemeindealltag als auch den Pastorendienst angeht.

Es ist einfach noch mal eine andere Perspektive, wenn man vollzeitig für eine Gemeinde arbeitet, in der man sonst eher zu Besuch war. Ich konnte mich in allen Bereichen der Gemeinde mal so richtig austoben: Egal ob ich im Kindergottesdienst mitgemacht habe, in der Jungschararbeit, beim Flyer erstellen, eine Garderobe baute, oder beim Werben für den Weihnachtsgottesdienst die Waffeln verkaufte.

In diesem Jahr habe ich so unterschiedlich gearbeitet wie noch nie und es hat riesigen Spaß gemacht. Mir persönlich lag dabei am meisten die Jugendarbeit am Herzen. Wir haben eine Woche des gemeinsamen Lebens, Kochduelle, eine Silvesterfreizeit und viele andere Aktionen veranstaltet. Momentan sind wir dabei eine Sommerfreizeit zu planen, was eine unheimliche Herausforderung ist.

„Wir“? Ja! Auch das darf ich in diesem Jahr lernen: Teamarbeit! In unserem Jugendleiterteam arbeiten wir gut zusammen und versuchen immer wieder neue Ideen in der Jugend umzusetzen, wenn wir z.B. einen Mädchen- und einen Jungenhauskreis gründen oder immer wieder versuchen die wöchentlichen Jugendstunde besser zu gestalten.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Gemeinde zu machen bedeutet viel, aber abwechslungsreiche und spaßmachende Arbeit. Es bedeutet viel geben und viel zurückbekommen. Ich freue mich, dass ich mich zu dem Jahr in der Gemeinde entschieden habe.

 

Silas Köhler